ERÖFFNUNG: Am 22. August um 19 Uhr
im Atelier Hildegard Jaekel
Kunsthistorikerin Susanne Jakubczyk eröffnete die Werkschau von Alfred Rose.
Die Präsentation zeigte Gemälde, Zeichnungen und Eisenplastiken. In Roses Schaffen stehen kleinformatige Malerei und Zeichnungen neben einem vielfältigen skulpturalen Kontinuum. Frühere Arbiten, von denen einige gezeigt werden, entstanden auf informelle Art, es kamen später mehr konzeptionelle und serielle Elemente hinzu, was natürlich unter anderem mit dem Material zu tun hat.
Rose greift dabei gern auf gefundene oder übrig gebliebene Gegenstände zurück, die ihn zu seriellen Anordnungen bringen und die ihn auch zu den Metallarbeiten geführt haben.
Angeregt durch die Eigenschaften des Eisens, des Stahls, verdichten sich manche Werke zu geräuscherzeugenden Artefekten, die nebeneinander und miteinander ein klangliches Geflecht ergeben. Es sind die Klänge des Materials, die nicht auf Effekte (des Schönklanges) hinzielen, sondern durch Schaben, Reiben, Klappern etc. entstehen. Die dazu nötige Bewegung wird in diesem Falle durch Motoren, sonst auch durch die Annäherung des Betrachters ausgelöst.